MUSIKALISCHE LEITUNG Nicholas Carter
AUSSTATTUNGJulia Rösler
DRAMATURGIEMarkus Hänse
LICHTHelmut Stultschnig
CHORGünter Wallner
MIT:Robert Watson
Ursula Hesse von den Steinen
Pumeza Matshikiza
Martin Snell
Iris van Wijnen
Thomas Tischler
Jihoon Kwon
Bryony Dwyer
Feride Büyükdenktas
Veronika Dünser
Chor des Stadttheaters Klagenfurt
Statisterie des Stadttheaters Klagenfurt
Kärntner Sinfonieorchester
Fotos: Karl-Heinz Fessl

„In ein Museum dieser Zeit verlegt Eva-Maria Höckmayr ihre gelungene Inszenierung (…). Das Konzept geht umso mehr auf, als sich sowohl Rusalka als auch der Prinz in dem, was sie für Liebe halten, bis zum bitteren Ende wortwörtlich an Bilder klammern, statt neugierig darauf zu werden, wie sie wirklich sind.“

Der Standard, Wien, Michael Cerha, 19.9.2018

„Eva-Maria Höckmayr verzichtete in ihrer Inszenierung auf Romantik, Märchen, Wald, Teich oder Nixen (…)… die distanzierte Behandlung der Thematik mit Gemälden von Meer- und Waldszenen, Frauenporträts, aber auch des mystischen weißen Rehs, das der Prinz in Rusalka sieht, macht durchaus Sinn, (…) wie auch die Personenregie detailliert die seelischen Empfindungen der Akteure wiedergab.“

Opernglas, Hamburg, November 2018, W.Kutzschbach

„Die Inszenierung von Eva-Maria Höckmayr ist einfach grandios (…). Die Nixe irrt durch die Kunst des 19. Jahrhunderts, sucht den geliebten Prinzen und scheitert an der sozialen Wirklichkeit. Eine hochsensible Regie, die unprätentiös und schmalzlos auskommt und daher packt.“

Woche Kärnten, Ilse Gerhardt, 19.9.2018

„Regisseurin Eva-Maria Höckmayr hat der tragischen Geschichte um die Menschwerdung einer Nymphe alles Märchenhafte genommen(…). Randständigkeit und Ausgrenzung schwimmen in dieser so intelligenten Inszenierung mit ihrer virtuosen Personenführung in jedem Augenblick mit und verdichten sich zum berückenden Abgesang, der weit ins Heute greift.“

Kronenzeitung, Irina Lino, 15.9.2018

„(…) immer balancierend zwischen Konkretion, Trug und Traum, zieht eine assoziative Bildergalerie vorüber (…), auch blinde Flächen als Raum, den man sich gleichsam selbst ausmalen mag. Man kann sich darin treffen, sich aber auch verfehlen oder verlieren.
Der metaphorische Ansatz der Regie von Eva-Maria Höckmayr funktioniert zwei Akte lang dank ausgefeilter Personenführung prägnant. (…) diese Aufführung {besitzt} eine herausfordernde, zuweilen auch querständige Qualität.“

Opernwelt, November 2018, Karl Harb

„…kühl, elegant, distanziert. (…) die Inszenierung Eva-Maria Höckmayrs mit dem buchstäblich traumhaften Bühnenbild von Julia Rösler {relativiert} Raum und Zeit.“

APA, Klagenfurt, 14.9.2018

„Das lyrische Märchen in drei Akten ist frei vom Märchenklischee und wurde vom Publikum bejubelt. Die Andersartigkeit von Rusalka ist offensichtlich. (…) Dass die Rusalka in Klagenfurt mit der südafrikanischen Sopranistin Pumeza Matshikiza besetzt wurde, unterstreicht die Absicht der Inszenierung auf Ausgrenzung in jeder Hinsicht hinzuweisen.“

ORF Kärnten, Horst L.Ebner, 14.9.2018