PIQUE DAME. Tschaikowsky

MUSIKALISCHE LEITUNG Fabrice Bollon
BÜHNENina von Essen
DRAMATURGIEDominica Volkert
KOSTÜMJulia Rösler
LICHTMichael Philipp
CHORBernhard Moncado
KINDERCHORThomas Schmieger
ORCHESTERPhilharmonisches Orchester Freiburg
MIT:Luis Chapa
Roberto Gionfriddo
Sergej Tolstov
Alejandro Lárraga Schleske
Michael Pflumm
Evert Sooster
Anja Jung
Christina Vasileva
Qin Du
Susana Schnell
Anna Shiryaeva
Shinsuke Nishioka
Taiyu Uhiyama
Max Degerloh
Alison Luz
Anne Schiller
Frank Habatsch
Sara Lena Möllenkamp
Opern- und Kinderchor des Theater Freiburg
Fotos: Maurice Korbel

„Hermann stirbt, ganz für sich allein inmitten der Gesellschaft (…) die „Pique Dame“-Neuproduktion am Theater fängt diese Stimmung charismatisch ein mit Bildern, die Puschkin und Tschaikowsky noch ein wenig näher zusammenrücken (…). Denn die Regisseurin Eva-Maria Höckmayr erzählt in äußerster Konzentration auf die Hauptfigur. (…) – Physis und Metaphysis verschwimmen ineinander. Das alles hat viel mit der Gefühlssinfonik Tschaikowskys zu tun. (…) Die Fördermittel der TheaterFreunde könnten besser nicht angelegt sein. Die der öffentlichen Hand ebenso.“

Opernwelt 5/2013; Badische Zeitung, 11.3.2013, Alexander Dick

„Bei diesem Erfolg wirkten die Künste glücklich zusammen, überwältigend war der Applaus im Freiburger Theater (…) Die junge Regisseurin entwirft ein Theater des Gefühls und der Verzauberung, aber auch der durchdringenden Psychologie. Und sie findet starke Bilder für das 1890 uraufgeführte Werk: Die hinter dem Vorhang mehrfach erscheinende Gräfin; die Trauernden, die um ein Leichenbett herumstehen, von dem sich die Tote erhebt; Lisas Sprung in den Tod, während man im Casino feiert.“

Classic.Com, 9.3.2013, Dennis Roth

„Die Grundeinfälle sind bis in die feinsten Verästelungen durchgeführt. (…) Verlorene Illusionen: Darum geht es in diesem Seelentheater. Die Kulissen, die Holztäfelungen fallen.(…) In vorzüglich arrangierten Massenszenen wird gegen Ende das schiere Seelentheater der Verdoppelungen gespielt.(…) Frenetischer Applaus im Großen Haus.“

Südkurier, 12.3.2013, Siegbert Kopp

„(…) Höckmayr gelingt es, die Spannung vom ersten bis zum letzten Bild stets zu steigern und mit der letzten surrealen Szene den Höhepunkt zu setzen. (…) Eine gelungene Regiearbeit, die mit vielen originellen Einfällen und gekonnter Personenregie diese Oper am Rande der Schauerromantik ansiedelt, deren Effekte aber mit der durchaus überzeugenden psychologischen Charakterisierung der Hauptfiguren interferieren lässt.“

Opernfreund, 13.05.2013