LE NOZZE DI FIGARO. Mozart

MUSIKALISCHE LEITUNG Sébastien Rouland
INSZENIERUNGEva-Maria Höckmayr
DRAMATURGIERenate Liedtk
BÜHNEVolker Thiele
KOSTÜMEJulia Rösler
LICHTDaniel Müller
CHORJaume Miranda
MIT:Il Conte d’Almaviva
Peter Schöne / Salomon Zulic del Canto
La Contessa d’Almaviva
Olga Jelinkova / Valda Wilson
Susanna
Marie Smolka
Figaro
Markus Jaursch / Stefan Röttig
Cherubino
Carmen Seibel
Marcellina 
Judith Braun
Don Basilio / Don Curzio
Algirdas Drevinskas / Sung min Song
Antonio
Alto Betz / Vadim Volkov
Barbarina
Bettina Maria Bauer
Opernchor
Saarländisches Staatstheater
Statisterie
Saarländisches Staatstheater

„Sehr klug und gewissenhaft widmet Höckmayr sich jeder Rolle, jedem Sänger. Und selten habe ich Sänger auf der Bühne so gut spielen sehen.“

Barbara Grech, SR3 Saarlandwelle, 9. September 2019

„Klug inszeniert und verlockend gesungen liefern diese drei Stunden Oper jede Minute gute Gründe, der großen Verführung Theater zu erliegen.“

Oliver Schwambach, Saarbrücker Zeitung, 10. September 2019

„Als rundweg gelungen darf man die Spielzeiteröffnung am Staatstheater in Saarbrücken bezeichnen. Mit viel Schwung und kluger Hand führt Eva-Maria Höckamyr Regie. Sie gewichtet manche Beziehungen erfrischend anders, lässt die Damen durchwegs aktiv bleiben und die Herren reagieren. Ungewöhnliche Anwesenheiten anderer Figuren in Einzelszenen bringen Spannungen und stellen Fragen. Auch ästhetisch ist die Produktion äußerst animierend. Julia Rösler entwirft sinnliche Kostüme, die eine Zeitreise rückwärts vom Jetzt in das Rokoko machen. Volker Thieles Bühnenraum auf dreifach sich teilweise gegensätzlich drehender Bühne wird zum unüberschaubaren Labyrinth an Zimmern und Fluren (…) und ist stimmig geleuchtet.

Es fällt auf, dass die Personenregie kleinteilig und konsequent gearbeitet ist und sich dabei das Ensemble voll entfalten kann.

Die Krone gebührt dabei der Susanna, die von Marie Smolka hinreißend interpretiert wird. Sie ist Dreh- und Angelpunkt, stimmlich äußerst delikat in perfektem Mozartklang und darstellerisch vielfarbig, alle Fäden in den Händen haltend.“

Damian Kern, Online Merker, 9.9.2019

„Glanzvoll, überzeugend und auf höchsten Niveau ist das Saarländische Staatstheater mit der Oper „Figaros Hochzeit“ von Wolfgang Amadeus Mozart in die neue Saison gestartet. Mit dieser Produktion braucht das hiesige Theater bundesweit keinen Vergleich zu scheuen.

Der Regisseurin Eva Maria Höckmayr ist mit diesem Figaro ein geradezu genialer Coup gelungen. Gemeinsam mit Volker Thiele (Bühne) und Julia Rösler (Kostüme) hat sie die im Absolutismus des Rokoko angesiedelte tiefsinnige Komödie in zeitloser Gültigkeit auf die Bühne gebracht.

Das beginnt schon mit dem Auftakt der Ouvertüre: auf drei miteinander kombinierten Drehbühnen werden die „dramatis personae“ in wechselnden Konstellationen und Räumen vorgestellt. Wer gehört zu wem? Wer hat was mit wem? Das ist ein eindrucksvolles Symbol für das Schwanken und die Unsicherheit der Gefühle. Und da wird ein Spannungsbogen aufgebaut, den die großartige Regie bis zum Ende des Dramas durchhält. Das Stück wird präzise und transparent präsentiert, das Publikum wird mitten hinein geführt in das Wechselspiel der Gefühle und Leidenschaften, der Irrungen, Wirrnisse und Intrigen (…) Ein überaus gelungener Start in die neue Opernsaison.“

Opus Kulturmagazin, 10.9.2019